
Die Selbstständigkeit wurde mir bereits durch meinen Vater Herbert Altner in die Wiege gelegt. Ich schätze dabei besonders die Abwechslung und die spannenden Herausforderungen in meinem Beruf.

Wenn ich mit einem offenen Ohr, einer guten Tat oder mit einfühlsamer und umsichtiger Art den Menschen in der Zeit des Abschieds ein klein wenig Trost und Entlastung schenken kann, hat sich mein Tag gelohnt.

Ich schätze die besondere Verbindung, die entsteht, wenn die Menschen mit unserer Unterstützung noch einmal etwas für ihre liebsten tun können. Denn gerade Schmerz und Trauer schweißen uns zusammen.

Trauer geht uns alle an und damit etwas auf ein Herzen wirken kann, muss es von Herzen kommen. Ich möchte mit meiner Arbeit alles möglich machen, was die Familien zum Abschied brauchen – denn dafür hat man keine zweite Chance.

Ich begleite Menschen im Abschied, weil jeder Mensch einen individuellen letzten Weg verdient. Mit Einfühlungsvermögen und Respekt bin ich für die Familien da. Außerdem ist die Arbeit vielseitig und man weiß nie, was der Tag bringt.

Ich arbeite gern auf den Friedhöfen, weil man viele Leute kennenlernt und ebenso verschiedene Lebensgeschichten. Es wird nie langweilig und jeder Tag steckt voller neuer Herausforderungen.

Ich bin gern Bestatter und Friedhofsgärtner, weil ich für Menschen da sein kann, wenn Sie mich am meisten brauchen. Es berührt mich, Abschiede würdevoll zu begleiten und Orte der Erinnerung zu schaffen.
In Gedenken an unsere verstorbenen Betriebsangehörigen:
Gert Rabe, Wolfgang Löwner, Christian Kruck, Cornelia Lorfing